Tiziana Pizzino

Aktuelles

Das Umweltteam „Grüner Güggel“ der Kirchgemeinde Dübendorf darf laufend kleinere und grössere Erfolge verzeichnen auf dem Weg zur Schonung unseres Planeten.
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Zertifizierungsfeier Grüner Güggel kath. Seelsorgeraum Dübendorf – Fällanden – Schwerzenbach
9. Januar 2022


Wo der Grüne Güggel kräht, da kümmert sich eine Kirchgemeinde um die Bewahrung der Schöpfung. Wo der Grüne Güggel drauf ist, bekommen Bienen und Insekten ein Zuhause und wird Energie gespart. Wo der Grüne Güggel Spuren hinterlässt, da vernetzen sich verschiedene Gruppierungen, um ihren Beitrag an den Klimaschutz zu leisten.

Der kath. Seelsorgeraum Dübendorf – Fällanden – Schwerzenbach trägt seit Anfang 2018 die Auszeichnung „Grüner Güggel“. Beim Dreikönigsgottesdienst des Seelsorgeraums am 9. Januar 2022 erhielt die Kirchgemeinde Dübendorf zum zweiten Mal das Zertifikat verliehen. Damit einher geht das Versprechen der Kirchgemeinde, sich auch in den kommenden Jahren für Umwelt- und Klimaschutz zu engagieren. Leuchtturmprojekt dafür ist die Sanierung des Standorts Fällanden, die den Energiebedarf mindestens halbieren und die CO2-Emissionen nahe null bringen soll.
Das Zertifikat wurde von Franziska Driessen-Reding übergeben, Präsidentin des Synodalrats.

Das Engagement für den Grünen Güggel aus Sicht der Kirche begründete sie kurz, aber einleuchtend: „Die Erde ist ein Wunderwerk. Wir Menschen sind dabei dieses Wunderwerk zu zerstören. Wir alle müssen einen Beitrag leisten, damit es nicht dazu kommt. Wer, wenn nicht wir als Kirchen, können uns dem uneigennützig hingeben?“ Sie nahm das Motto des Seelsorgeraums aus seinen Schöpfungsleitlinien auf: „Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben.“ Das gilt für das Umweltmanagement-System im Seelsorgeraum, das viele weitere Kirchgemeinden inspiriert hat, den Prozess ebenfalls zu wagen, und für das Umweltteam, das sich bemüht, mit den Gruppierungen in der Kirch- wie den politischen Gemeinden zusammen zu arbeiten. Die Schöpfungsbewahrung sei eine ähnlich lange Reise wie jene der Drei Könige, und es brauche dazu Teamarbeit. Der Grüne Güggel zeige das für diesen Seelsorgeraum auf, weshalb sie ihre Worte mit einem Dank schloss - an die Kirchenpflege, die Pfarreiteams und die Mitarbeitenden, die Freiwilligen, aber auch die gesamte Kirchgemeinde.

Für die Kantonalkirche seien solche „Leuchttürme“ wichtig. Symbolisch übergab sie ein Zertifikat einerseits an Markus Zeier, den Präsidenten der Kirchenpflege, sowie an drei Mitglieder des Umweltteams aus den drei Pfarreien.

Danach richtete Markus Zeier das Wort an die Gottesdienst-Besuchenden vor Ort und am Livestream: Er drückte seinen Dank an Franziska Driessen aus, denn die Wertschätzung durch die Kantonalkirche ist für das Umweltengagement einer Kirchgemeinde ein wichtiges Zeichen. Er nahm Bezug auf sein Wort von vor vier Jahren, wo er der Gemeinde versprach, dass man die kleinen Schritte suchen werde und der Grüne Güggel den Alltag in den Pfarreien nicht negativ beeinträchtigen werde. Obwohl man beim Umweltschutz vorwärtsgekommen ist, hat man dieses Versprechen eingelöst.

Die Umweltbeauftrage des Seelsorgeraums, Stefanie Huber, zog noch einmal den Bogen zu den Drei Königen: Am Dreikönigssonntag feiern wir, so hiess es im Gottesdienst, dass Gott als Mensch auf die Erde kam, und diese Erde wollen wir bewahren. Eine lebenswerte Schöpfung für die kommenden Generationen, das ist der Stern, von dem das Umweltteam sich leiten lässt. Die Mitglieder des Umweltteams seien keine Magier, weshalb so ein effektives Umweltmanagement nur mit viel Unterstützung möglich ist.

Als Dank bekamen die Gottesdienst-Besuchenden deshalb selbstgebackene Güggel-Guetzli als Dank mit auf den Weg. Speziell erwähnte sie auch die Umweltbeauftragten der ref. Kirchgemeinde Dübendorf-Schwerzenbach und weiterer kath. Kirchgemeinden aus der Umgebung, mit denen man einen wertvollen Austausch pflegt.

Wer sich noch vertieft mit dem Erreichten und Geplanten rund um den Grünen Güggel informierten wollte, hatte dazu an verschiedenen Informationstafeln Gelegenheit. Diese Stellwände werden in den kommenden Monaten an der einen oder anderen Stelle im Seelsorgeraum zu finden sein.

Stefanie Huber, Umweltbeauftragte
Bereitgestellt: 11.01.2022     
aktualisiert mit kirchenweb.ch