Luzia Stoller

Dübendorfer Edskes-Orgel

Orgel<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-dfs.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>21</div><div class='bid' style='display:none;'>371</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Orgel

Mit der 2014 erbauten Orgel von Bernhardt Edskes verfügt die Kirche Maria Frieden über ein kunsthandwerklich und musikalisch herausragendes Instrument, das wesentlich zur feierlichen Gestaltung der Gottesdienste beiträgt und auch regelmässig im Rahmen unserer Konzertreihe mit international bekannten Interpreten zu hören ist. Das in der Tradition des klassischen Orgelbaus stehende Instrument zählt mit 37 Registern zu den grössten zweimanualigen Orgeln in der Schweiz. 2015 hat der niederländische Organist Sietze de Vries hier bereits eine CD mit Werken von Bach, Mendelssohn und Improvisation eingespielt.

Die Dübendorfer Edskes-Orgel ist in verschiedener Hinsicht bemerkenswert: Da das prächtige Rosettenfenster über der Empore von der Orgel nicht verdeckt werden durfte, entschied sich der Orgelbauer für ein in dieser Art wohl einmaliges Konzept, bei dem das Pfeifenwerk in zwei spiegelsymmetrisch gestalteten, dem polygonalen Wandverlauf folgenden Gehäusen untergebracht und von einem freistehenden Spieltisch rein mechanisch angesteuert wird. Auch unter diesen orgelbautechnisch komplexen Bedingungen blieb der Orgelbauer seinem Credo treu und schuf ein Instrument, das bis ins kleinste Detail den Grundsätzen des klassischen Orgelbaus folgt, aber ebenso zeigt, wie auf dieser Basis zeitgemässe Lösungen aussehen können. Eine weitere Besonderheit der Dübendorfer Edskes-Orgel bildet das vollkommen selbständige Pedalwerk, welches für sich allein eines der beiden Gehäuse beansprucht und seinem die Manualwerke beherbergenden Pendant klanglich und architektonisch vollkommen gleichwertig gegenübersteht – eine wichtige Voraussetzung für die Interpretation der Werke J.S. Bachs und vieler anderer Werke der Orgelliteratur.

So macht die Verbindung des durch die Kirchenarchitektur vorgegebenen Grundkonzepts mit einer aus der Tradition des grossen norddeutschen Orgelbauers Arp Schnitger (1648-1719) geschöpften Klanggestaltung diese Orgel zu etwas ganz Besonderem.

Disposition

Hauptwerk
Principal 8’
Quintade 16’
Hohlflöte 8’
Viola di Gamba 8’
Octav 4’
Spitzflöte 4’
Quint 3’
Superoctav 2’
Cornet V
Mixtur IV
Cimbel II
Fagott 16’
Trompete 8’

Positiv
Gedackt 8'
Salicional 8'
Quintade 8'
Principal 4'
Rohrflöte 4'
Nasat 3'
Octav 2'
Waldflöte 2'
Quint 1 1/2'
Sesquialtera II
Scharff IV
Dulcian 8'

Pedal
Praestant 16'
Subbass 16'
Octav 8'
Bourdon 8'
Rohrquint 6'
Octav 4'
Octav 2'
Rauschpfeife II
Mixtur IV
Posaune 16'
Trompete 8'
Schalmey 4'

Manualkoppel
Tremulant Manualwerke
Tremulant Pedal
Pianovorrichtung des Positivs als Registerzug

Register- und Spieltraktur
rein mechanisch

Windversorgung
drei Keilbälge

Temperierung
„Bach wohltemperiert 1722“
Bereitgestellt: 24.07.2017     Besuche: 14 Monat 
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