Luis Varandas

Eucharistiefeier mit Kerzen- und Blasiussegen

IMG_6369<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kath-dfs.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>98</div><div class='bid' style='display:none;'>1919</div><div class='usr' style='display:none;'>63</div>

Im Sonntagsgottesdienst vom 2. Februar um 10.00 Uhr in Fällanden werden die liturgischen Kerzen für das ganze Jahr gesegnet. Sie können gerne auch eigene Kerzen zum segnen mitbringen. Am Ende des Gottesdienstes kann man den Blasiussegen empfangen.
Nach dem Gottesdeinst sind alle zum Apero eingeladen.
BLASIUSSEGEN
Der hl. Blasius, ein Märtyrer (4. Jh.), zog einst einem Jungen eine Gräte aus dem Hals und bewahrte ihn so vor dem Ersticken. Eine andere Legende erzählt, eine Frau habe dem Heiligen als Dank Kerzen ins Gefängnis gebracht, die Blasius segnete.
Zum Blasiussegen gehört beides: Zwei als Kreuz verbundene, gesegnete Kerzen werden vor den Hals gehalten. Dazu wird ein Segen gegen Halsleiden oder allgemein gegen Krankheit gesprochen. Das geschieht in einer Messe oder in einem Wortgottesdienst, und zwar am Gedenktag des Heiligen am 3. Februar oder am Vorabend, also am Fest Darstellung des Herrn (auch Maria Lichtmess genannt). In früheren Zeiten wurden auch Wasser, Brot, Wein oder Früchte geweiht. Das Blasiuswasser verwendete man, um Vieh damit zu segnen oder es zu tränken.
Das Symbol des Lichts ist das Besondere am Blasiussegen: Segnungen mit Weihwasser, mit Weihrauch oder Handauflegung gibt es häufig die Segnung mit dem Licht von zwei brennenden Kerzen nur hier. Das Licht verweist auf Christus: seine von himmlischem Licht begleitete Geburt, sein Wort: „Ich bin das Licht“, seine von einem Engel in Lichtglanz bezeugte Auferstehung. Christen sind Kinder des Lichtes, weil sie zu Christus gehören. Der Lichtsegen zeigt, wer Segen spendet und wer Gesundheit und Leben schenkt: Christus selber.

Aus dem Buch: Im Namen … Amen, Liturgie in Stichworten, herausgegeben von Gunda Brüske und Josef-Anton Willa, Paulusverlag.
Bereitgestellt: 21.01.2020      
aktualisiert mit kirchenweb.ch