Tiziana Pizzino

Ge-Na-Studie zu sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit

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Interaction/Stoparmut hat als Dachverband von 34 christlichen Hilfswerken in der Schweiz die sogenannte Ge-Na-Studie in Auftrag gegeben. Die Ge-Na-Studie möchte herausfinden, welche Einstellungen Christinnen und Christen zu sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Nachhaltigkeit haben und wie sie sich diesbezüglich verhalten.
2015 einigten sich die Vereinten Nationen auf die Sustainable Development Goals (SDGs), um bis 2030 sowohl soziale Ungerechtigkeit, globale Armut, als auch die Klimakatastrophe gemeinsam zu bekämpfen. In den letzten Jahren belegen einige Studien die Einstellungen der allgemeinen Bevölkerung zu den Themen rund um die SDGs. Doch welche Rolle darin Kirchen, christliche Träger und die persönliche Religiosität einnehmen, ist weitgehend unerforscht. Zugleich ist es wichtig, Motivationen hinter dem (fehlenden) Engagement zu erforschen und dabei besonders auch Religiosität als eine mögliche Ressource für die Motivation zu berücksichtigen. Kirchen, christliche Organisationen (NGOs), Christinnen und Christen haben sich in den letzten Jahren vermehrt für soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit eingesetzt. Das zeigt beispielsweise das breite Engagement diverser kirchlicher Akteure in Bezug auf die Konzernverantwortungsinitiative.

Die Studie wird in der Schweiz (Romandie und Deutschschweiz), Deutschland und Österreich durchgeführt und läuft online noch bis Ende Januar. Eine Teilnahme an der wissenschaftlichen Studie ist ohne Vorkenntnisse möglich und es spielt keine Rolle wie Personen dem Thema gegenüberstehen. Zielgruppe der Studie sind Christinnen und Christen aus verschiedenen Kirchen, Bildungseinrichtungen und Organisationen.

Die Umfrage ist über diesen Link » www.ge-na-studie.net
oder den QR Code im Bild erreichbar. Eine Teilnahme ist noch bis Ende Monat möglich.
Bereitgestellt: 24.01.2023     Besuche: 27 Monat 
aktualisiert mit kirchenweb.ch